plattformen

Als Partizipations- und Ausstellungsraum werden periphereplattformen (pp) von ausgewählten Künstler*innen gestaltet. Die Positionen setze sich dabei ins Verhältnis zu ihren eigenen Arbeitsweisen und -Verhältnissen.

Befragt werden Grenzzonen des eigenen Arbeitens, Leistungsvorstellungen und reale Bedingungen ästhetischer Praxis. Für eine kollektive Neukonzeption eines Arbeitsbegriffes aus Akteurssicht wird das eigene Arbeitsfeld künstlerisch-theoretisch und -praktisch befragt.

Leitende Arbeitsprinzipien für die plattformen sind eklektisches Denken und der ästhetische Prozess.
Außerdem gilt:

// Recycling: Verwendung bereits entstandener und ggf. publizierter künstlerischer, wissenschaftlicher, denkerischer, gefühlter und erfahrener Positionen; Archivmaterial

// Anonymität: die Kurator*innen können (aber müssen nicht) unter einem Pseudonym publizieren

// Kompromisslosigkeit: Tabus benennen; entlang der Schamgrenze und in suchender Bewegung den Fragen in Bezug auf das eigene Schaffen begegnen und diese sichtbar machen